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Stadtinfo / Städtepartnerschaften / Pobiedziska -

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Der Partnerschaftsstein - Drei Türme stehen für drei Partnerstädte

Basis für das Denkmal ist ein Sockel aus bretonischen Granit, der eigens aus Montfort geschickt wurde. Auf den Sockel wurde eine 70 Zentimeter hohe Säule aus unterfränkischem Buntsandstein aus Wüstenzell gestellt, die in ihrer Dreiecksform auf die Dreierbeziehung der Städte anspielt. Die 50 Zentimeter breiten Seitenflächen tragen neben den Städtenamen Halbsilhouetten prägender Gebäude: den Turm der Marktheidenfelder St. Laurentiuskirche, die Pfarrkirche St. Michael aus Pobiedziska und den Tour de Papegaut aus Montfort sur Meu.
Verfolgt man die drei Seiten des Steins so steht eine ansteigende Brücke aus großen Quadersteinen, wie sie die Marktheidenfelder alte Mainbrücke prägen, für das Überbrücken von Gegensätzen und die anwachsende Freundschaft. Die einzelnen Brückenbögen spielen wiederum mit Dreiecksflächen, die je nach Licht in perspektivischer Sicht einen räumlichen Eindruck vermitteln, so dass sich die Bögen dem Betrachter zuneigen, ihn sozusagen zum Mitgehen auf dem gemeinsamen Weg einladen wollen.

An den jeweiligen Enden der Brückenbögen sind die Jahreszahlen eingraviert, die für den Beginn der jeweiligen Städtepartnerschaften stehen: 1988 Marktheidenfeld-Montfort sur Meu, 1992 Montfort sur Meu-Pobiedziska und 2007 Pobiedziska-Marktheidenfeld.

Wie im Marktheidenfelder Stadtwappen fließt unter den Brückenbogen Wasser als Element des Lebens und steht für die europäische Binnenwasserstraße Main, das Flüsschen Meu oder das bretonische Meer sowie für die natürliche Seenlandschaft von Pobiedziska.

Fehlte noch der fünfzackige Glücksstern aus dem Marktheidenfelder Wappen. Auch hierfür wurde eine symbolhafte Lösung gefunden. Gleich zwölfmal wurde er im Kreis auf der oberen Dreiecksfläche des Partnerschaftssteins eingearbeitet und steht so für die Europäische Union, unter deren Dach sich die künftige Freundschaft entwickeln soll.

Der Partnerschaftsstein wurde vom Steinmetzbetrieb Hofmann und Stephan ausgeführt.

Bei der Aufstellung des Partenrschaftssteines, von links: Valentina Harth, Elisabeth Zoek-Hiepe, Heribert Felbinger, Beata Abb, Lucia Freitag und Ireneusz Antkowiak

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